Normal unnormal: unsere Sommerfreizeit nach Grömitz

01. August 2021

Was ist eigentlich normal?

Mit dieser Frage haben wir uns in Grömitz 10 Tage lang beschäftigt - und nebenbei jede Menge Spaß gehabt!

Aber der Reihe nach: In Zeiten von Corona ist so vieles was früher mal "normal" war, plötzlich total "unnormal" - und andersrum. Deshalb gab es viel zu diskutieren und nachzudenken bei dieser eigentlich ganz einfachen Frage. Nutella-Brot mit oder ohne Butter? Andere anhand ihres Aussehens beurteilen? Beten? Bunte Haare? Was ist schon "normal"? Schnell kamen wir bei der Frage an, wie und warum Menschen ausgegrenzt werden, die eben nicht "normal" sind.

Bei unserem "Falsch-herum-Tag" haben wir dann entdeckt, dass wir aber auch "Normalität" brauchen. Sie gibt uns Struktur und Orientierung. Wenn man mit "Gute Nacht!" geweckt wird, die Uhren rückwärts laufen, man zum Frühstück Steaks verputzt, "Mensch ärgere dich nicht!" rückwärts spielt und bei untergehender Sonne mit "Guten Morgen!" begrüßt wird, dann kann das sehr verwirrend und anstrengend sein (und sehr lustig...).

Ganz "normal" haben wir uns an anderen Tagen in einen Kletterpark begeben, haben Geländespiele, Volleyball, Tischtennis oder Werwolf gespielt, gesungen, Andachten gefeiert, Taschen bemalt, den Strand und das Meer genossen oder Küchendienst gemacht - und Freunde gefunden! Ein Highlight war der "Golden-Frame-Abend", an dem jede*r einen ganz persönlichen "Award" in Form eines goldenen Rahmens erhalten hat für das, was ihn* oder sie* ganz besonders auszeichnet - und dann über einen roten Teppich flanieren durfte.

Rundum war es eine großartige Freizeit, die allen riesig viel Spaß gemacht hat, Teilnehmer*innen genauso wie dem Team. Einfach eine "unnormal gute" Freizeit!

Auf einen Blick

Die Fahrt nach Grömitz fand vom 21.-30.07.2021 statt.
Mit dabei waren 30 Teilnehmer*innen und 9 Teamer*innen.

Und alle hatten Spaß!